Kürbisse

Kürbis-Auswahl im Herbst

Wo kann man Kürbisse kaufen?

Anders als Erdbeeren oder Schnittblumen kann man Kürbisse in der Regel nicht selbst ernten. Sie werden aber vielerorts in Selbstbedienung direkt neben den Kürbisfeldern verkauft. Ein grosses Angebot an Kürbissen frisch vom Produzenten finden Sie zudem in  zahlreichen Hofläden.

Auch wenn es sich nicht um ein klassisches Selbstpflücker-Angebot handelt, so führen wir solche Kürbis-Verkaufsstellen trotzdem auf unserer Website auf. Falls Sie also ein Kürbisfeld mit eigener Verkaufsstelle betreiben, dann kontaktieren Sie uns bitte über das Kontaktformular.

Die wichtigsten Kürbissorten

Kürbisse stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, werden aber schon seit vielen Jahrhunderten auch in Europa angebaut. Sie sind vergleichsweise kalorienarm, da sie aus rund 90 Prozent Wasser bestehen. Dafür enthalten sie viel Beta-Carotin, welches für die orange Farbe des Fruchtfleischs verantwortlich ist und die Grundlage von Vitamin A bildet. Auch die Vitamine C, D und E sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Zink sind in Kürbissen zu finden.

Allein bei den Speisekürbissen gibt es rund 200 Sorten. In den hiesigen Supermärkten werden insbesondere Muskat (Muscade de Provence), Butternuss (Butternut), Oranger Knirps (Hokkaido) und Spaghettikürbis angeboten. Auf einem Kürbisfeld finden Sie unter Umständen ein deutlich vielfältigeres Angebot. Bitte beachten Sie aber, dass es nebst den Speisekürbissen auch zahlreiche Zierkürbisse gibt, die nicht essbar sind.

Kürbisse lagern und zubereiten

Kürbisse haben hierzulande von August bis Februar Saison. Solange sie nicht aufgeschnitten sind, kann man sie mehrere Wochen lagern – idealerweise in einem kühlen Keller. Einzelne Kürbisschnitze dagegen wickelt man in Klarsichtfolie ein und lagert sie im Kühlschrank, wo sie sich einige Tage gut halten. Einfrieren kann man Kürbisse ebenfalls, allerdings muss man ihn vorher rüsten und kochen.

Kürbis lässt sich sehr vielseitig einsetzen. Er schmeckt beispielsweise roh in einem Salat, als Suppe, als Zutat in Aufläufen und Eintöpfen oder – unser persönlicher Favorit – in einem Kürbis-Risotto. Auch exotischere Anwendungen als Konfitüre, Chutney oder in Kuchen sind möglich. Ebenfalls essbar sind die Kerne, die allerdings im Gegensatz zum Fruchtfleisch reichlich Kalorien enthalten.

Foto: Blair Fraser